Dr. Sandra Detzer: Bewerbung als Kandidatin für den Bundestag im Wahlkreis Ludwigsburg

Liebe Freundinnen und Freunde, in diesem Sommer entscheidet ihr, mit welcher Kandidat*in ihr in den nächsten Bundestagswahlkampf zieht. Ich will mit euch für den Wahlkreis Ludwigsburg in diesen Wahlkampf gehen – und gemeinsam mit euch ein grünes Mandat für den Wahlkreis erobern. CDU und SPD sind erschöpft, orientierungslos und inhaltlich insolvent. Wir Grüne sind der Gegenentwurf: Optimistisch, voller Zuversicht und Tatendrang. Wir finden es genial, dass Menschen für Fridays for Future oder das Volksbegehren Artenschutz auf die Straße gehen. Endlich wird breit diskutiert über Klimaschutz, über Artensterben, über nachhaltiges Wirtschaften. Die Menschen setzen große Hoffnungen in uns Grüne, enttäuschen wir sie nicht! Bei der nächsten Bundestagswahl geht es um viel: Schaffen wir es, unseren Wohlstand nachhaltig zu erwirtschaften? Das 1,5-Grad-Ziel zu halten und die Klimakrise einzudämmen? Den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken? Ich will mit euch klar machen: Wir Grüne stehen bereit. Wir wollen Verantwortung übernehmen in der nächsten Bundesregierung, denn Zukunft muss man gestalten, nicht aussitzen.

 

Baden-Württemberg ist ein Land mitten im Strukturwandel, der auch im Kreis Ludwigsburg zu spüren ist. Wichtige Automobilzulieferer wie Mann und Hummel müssen sich verändern. Die Arbeitslosigkeit im Kreis ist niedrig, es herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Damit das so bleibt, muss uns gerade im Automobilsektor die Transformation gelingen. Hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität. Ich will mich zusammen mit euch dafür einsetzen, dass diese Transformation gelingt. Mit dem Wandel vom Autoland zum Musterland der nachhaltigen Mobilität stellt sich so drängend wie nie zuvor die Frage: Wie schaffen wir es, Ökonomie und Ökologie zu vereinen? Zwischen Ökonomie und Ökologie gehört kein Oder. Viele Unternehmen wie Bosch, Ensinger oder Kumpf beweisen das schon heute. Wenn Bundeswirtschaftsminister Altmaier fordert, Klimaschutz dürfe nicht zulasten von Arbeitsplätzen gehen, zeigt dass vor allem eins: Dass die CDU noch immer verkennt, welche massiven Chancen der Klima- und Umweltschutz für unseren Industriestandort hat. Ein Beispiel: In keinem Bundesland arbeiten mehr Leute in der Windkraftbranche als in Baden-Württemberg. Allein in den vergangenen Jahren wurden aber in der Windkraft mehr Arbeitsplätze abgebaut als in der gesamten Kohlebranche insgesamt noch vorhanden sind.

 

Wir Grüne wollen den Strukturwandel nutzen, um unsere Marktwirtschaft sozialer und ökologischer zu machen. Wir wollen Märkte so gestalten, dass sie zum Wohle der Menschen arbeiten und nachhaltigen Wohlstand bringen. Viele Unternehmer*innen und Arbeitnehmer*innen gehen mit uns diesen Weg und sind viel weiter, als es uns die GroKo weismachen will. Die nächste Bundesregierung muss verlässliche ordnungspolitische Leitplanken setzen: Kreislaufwirtschaften belohnen und den Ressourcenverbrauch senken, Erneuerbare Energien ausbauen und erdölbasiertes Wirtschaften verteuern, nachwachsende Rohstoffe fördern und nachhaltige Mobilität stärken. Diese Ziele will ich konkret zum Beispiel bei der Überarbeitung der Rohstoffstrategie der Bundesregierung durchsetzen. Dass der Strukturwandel sozial gestaltet werden muss, ist für uns Grüne selbstverständlich. An dieser Stelle müssen wir dringend reden über die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I, den Ausbau und Förderung von Weiterbildung und die Demokratisierung von Unternehmen.

 

Ein zweites politisches Thema treibt mich um: Das Empowerment von Frauen in der Politik. Der Frauenanteil im Deutschen Bundestag ist so niedrig wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Sicher geglaubte Errungenschaften der Gleichberechtigung stehen auf dem Spiel. Mit der nicht erfolgten Wahlrechtsreform ist auch die Chance vertan, ein Paritätsgesetz durchzusetzen und die Hälfte der Macht für Frauen gesetzlich zu verankern. Demokratie braucht aber faire Repräsentation. Solange Frauen, aber auch andere Bevölkerungsgruppen wie Migrant*innen oder Menschen mit Behinderung nicht ausreichend vertreten sind, leidet die Qualität politischer Entscheidungen. Es ist noch viel zu tun, wenn wir wirksam weiterkommen wollen auf unserem Weg zur Hälfte der Macht. Die Reform des Ehegattensplittings, die Besserstellung Alleinerziehender, der qualitativ hochwertige Ausbau der Kita- und Ganztagsbetreuung. Hier wollen wir Grüne zielstrebig vorangehen und als Partei Vorbild sein. Lasst uns den Wahlkreis Ludwigsburg zum Leuchtturm machen für das politische Engagement von Frauen!

 

Ihr kennt mich seit 2016 als eure Landesvorsitzende. In diesem Job kämpfe ich mit ganzem Herzen dafür, dass wir eine selbstbewusste Regierungspartei, innovative Konzeptpartei, lebendige Mitgliederpartei und sympathische Bündnispartei sind. Wir geben Orientierung, ohne das konstruktive Ringen um Inhalte zu vernachlässigen. Als eure Abgeordnete will ich im engen Schulterschluss mit euch in den Kreis- und Ortsverbänden dafür sorgen, dass wir unsere Stärke in der Fläche ausbauen. Ein sichtbares Wahlkreisbüro als Begegnungsort, viel Präsenz vor Ort und gemeinsame Aktionen mit unseren Freund*innen aus Gemeinderats-, Landtags-, Bundestags- und Europafraktionen sollen unser Alltag sein. Immer mit dem sichtbaren Signal an die Bürger*innen: Wir arbeiten mit und für euch für eine gute Zukunft!

 

Viele aus eurem Kreisverband haben mich angesprochen, ob ich mir eine Kandidatur in Ludwigsburg vorstellen kann. Und aus ganzem Herzen kann ich sagen: Ja! Der Wahlkreis Ludwigsburg vereint so vieles, was mir wichtig ist: Innovative Unternehmen und Weltmarktführer, eine lebendige Zivilgesellschaft mit vielen Ehrenamtlichen, eine lebendige Kulturszene und gelebtes Brauchtum wie den Schäferlauf. Urban und doch auch ländlich, vom Ackerbau bis zum Barockschloss ist dieser Wahlkreis ungemein vielseitig und liebenswert

 

Ich bin Grüne, weil ich finde: Man kann die Dinge zum besseren verändern, wenn man sich einmischt. Bei euch ist der Geist anzupacken zu Hause. Ich bringe euch die Vernetzung mit, die eine erfolgreiche Kandidatur braucht. Ich bin mit sehr vielen Akteuren der Landespolitik im engen Austausch und habe die vergangenen vier Jahre viel Zeit damit verbracht, im ganzen Land bei Grüns vor Ort zu sein. Mit diesem Pfund können wir bei der Aufstellung der Landesliste auf der LDK im September wuchern. Ludwigsburg braucht wieder eine MdB – lasst uns dieses Ziel gemeinsam kraftvoll anpacken!

 

Herzlichst 

Sandra

 

 

Dr. Sandra Detzer | sandra.detzer@gruene-bw.de | twitter.com/detzer_sandra | facebook.com/sandra.detzer.5