Kino Kino mit Gerhard Göbelt, MoKi Ludwigsburg ab 14.30 Uhr in der Stadthalle in Asperg

Kino Kino mit Gerhard Göbelt, MoKi Ludwigsburg, Listenplatz 13 und den Grünen Asperg: Wackersdorf: Das Politdrama schildert den Mitte der 80er-Jahre eskalierenden Kampf um die geplante atomare Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Die oberpfälzische Landkreis Schwandorf leidet Anfang der 1980er-Jahre unter einem Strukturwandel. Eine Lösung könnte die geplante atomare Wiederaufbereitungsanlage (WWA) in Wackersdorf darstellen. Das Projekt verspricht sichere Jobs, eine verbesserte Infrastruktur. Doch innerhalb der Gesellschaft regt sich der Protest gegen die geplante Anlage. Nicht nur Atomkraftgegner versammeln sich in Wackersdorf. Auch Einheimische, Bauern, Lehrer, Pfarrer, besorgte Bürger, gehen gegen das Projekt auf die Barrikaden. Als die Landesregierung mit maximaler Härte gegen die Demonstranten vorgeht, erkennt Schuierer seinen Fehler. Er schließt sich dem Widerstand gegen die WWA an.

„Wackersdorf“ — Hintergründe

Die geplante Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf gehört zu den umstrittensten Großbauprojekten der BRD. Ansässige fürchteten sich zu Recht vor möglicher Umweltverschmutzung und vor Krankheiten, die durch die Strahlungsbelastung ausgelöst werden. Politische Gegner erkannten sehr wohl, dass mit dem Plutonium, das in der Anlage hergestellt worden wäre, Atomwaffen ausgerüstet hätten werden können. Die Proteste in Wackersdorf markieren einen kritischen Einschnitt in der jüngeren Vergangenheit der Bundesrepublik. Nach massiven Protesten wurden die Bauarbeiten an der WWA am 31. Mai 1989 eingestellt.

Für viele Gründungsmitglieder, Freunde und Anhänger der GRÜNEN gehört der Protest gegen Wackersdorf und das Aus für die Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen in Deutschland zu den Grundpfeilern der Bürgerbewegungen aus denen die Grünen entstanden sind.

Wir laden Sie ein, Wackersdorf den Film am 11. Mai um 20:30 Uhr in der Stadthalle anzusehen. Eintritt 5 €.

Astrid

Astrid ist die Geschichte einer jungen Frau, die in den 1920igern in Schweden lebt. Wie sich die junge Astrid, später verheiratete Lindgren, beharrlich ihren Lebensweg als Mutter eines unehelichen Kindes erkämpft, ist einfühlsam beschrieben.

Gerade diese prägende Phase ihres Lebens verrät viel über den rebellischen Geist der Schriftstellerin, aber auch über die Traurigkeit, die sich in ihren Kinderbüchern widerspiegelte. Lindgrens starker Willen, mit dem sie sich schon als Teenager über alle Konventionen ihrer Zeit hinwegsetzte, lebte in den Heldinnen ihrer Bücher weiter, in Pippi Langstrumpf oder Ronja Räubertochter. Und ihr Kampf um ein selbstbestimmtes Leben ist auch heute, fast 100 Jahre später, noch höchst aktuell. 

Wir laden Sie ein, Astrid den Film am 11. Mai um 18:00 Uhr in der Stadthalle anzusehen. Eintritt 5 €

Asterix

Asterix ist ein kleiner Held, der es schafft, mit Mut und List, dem großen römischen Imperium zu widerstehen.

Der Druide Miraculix hat sich beim Mistelschneiden verletzt. Jetzt wird es Zeit! Er will endlich in den Ruhestand gehen. Zusammen mit Asterix und Obelix macht er sich auf den Weg durch Gallien, auf der Suche nach einem klugen und verschwiegenen Druiden. Doch hinter ihrem Rücken paktiert ein Gallier namens Dämonix mit den Römern. Auch er will an das Rezept für den Trank kommen, der Superkräfte verleiht. Die Römer wetzen schon die Messer.

Wir laden Sie ein, Asterix den Film am 11. Mai um 14:30 Uhr in der Stadthalle anzusehen. Eintritt 4 €