Stellungnahme des Kreisvorstands zu den öffentlichen Vorwürfen von Jürgen Walter

Liebe Freundinnen und Freunde, nach einer wunderbaren, sachlichen und demokratischen Wahl im WK Bietigheim-Bissingen am Dienstag haben sich die Ereignisse seit Mittwoch überschlagen. Die von Jürgen Walter in die Presse getragenen Vorwürfe wiegen schwer. Sie haben den Kreisvorstand schwer getroffen und entbehren jeglicher Grundlage. Das ehrenamtliche Team vom Kreisvorstand und der Kreisgeschäftsführer haben in den letzten Wochen und Monaten mit viel Einsatz die Nominierungsveranstaltungen vorbereitet - unter hoher Belastung des Privatlebens. Der Kreisvorstand weist geschlossen die Vorwürfe in vollem Umfang zurück  und nimmt wie folgt Stellung:

 

Bereits vor den Sommerferien wurde mit den Bewerber*innen aller drei Wahlkreise digital der Sachstand diskutiert, warum die Nominierungen aufgrund von Corona nicht mehr im Juni/Juli stattfinden sollen. Wunsch aller Beteiligten war aber, diese zügig nach der Sommerpause durchzuführen. Gerade die Sorge vor steigenden Corona-Zahlen und einem zweiten Shutdown sprach für eine zügige Nominierung nach den Ferien.

 

Diesem Wunsch ist der Kreisvorstand auch mit dem Termin am Samstag nachgekommen. Die Herausforderung in diesem Jahr war, eine angemessene Halle zu finden, die unter Einhaltung der Hygienevorgaben allen stimmberechtigten Mitgliedern einen Platz ermöglicht und die Corona-Auflagen erfüllt. Der Samstag wurde gewählt, um Termine von Mandatsträger*innen wie im Gemeinderat oder Landtag zu berücksichtigen. All diese Faktoren führten zu dem Termin am Samstag und zu diesem Ort. Nach der Hallenreservierung wurden alle Bewerber*innen, natürlich auch Jürgen Walter und Silke Gericke, selbstverständlich informiert. 

 

Eine spätere Anfrage des Bewerbers Jürgen Walter und seines Ortsverbandes nach einer Terminverlegung wurde zweimal im Rahmen einer Vorstandssitzung intensiv behandelt. Vorab fand ein digitaler Austausch mit den Beteiligten statt. Leider konnte keine wirkliche Begründung für die Verlegung vorgetragen werden. Wichtig bei der Entscheidung war dem Kreisvorstand immer ein ganzheitlicher Blick und ein formal korrektes Vorgehen. Da bis heute kein triftiger Grund genannt werden konnte, der eine Terminverlegung notwendig macht würde, blieb der Kreisvorstand bei Tag und Ort.

 

Vom Vorwurf einer Frauenkampagne gegen Jürgen Walter hat der Kreisvorstand erst am Mittwoch aus der Presse erfahren. Er ist absurd. 

 

Der plötzliche Rückzug von Jürgen Walter, der von ihm gegenüber der Presse erklärt wurde, ist bedauerlich, da sich Jürgen Walter während seiner langjährigen Mitgliedschaft in unserer Partei sehr verdient gemacht hat. Wir sind jedoch entsetzt, mit welcher Brutalität Jürgen Walter die Kleinigkeit einer Terminfindung ohne Rücksicht auf die Partei eskalieren lässt. Wir interpretieren sein Verhalten so, dass er die demokratische Selbstverständlichkeit einer Gegenkandidatur als persönliche Beleidigung empfunden hat. Nachdem der Rückhalt für ihn in der Partei seit Jahren schwand, schien er sich einer Wiederwahl durch die Mitglieder nicht mehr sicher. Diesen persönlichen Frust nun an Ehrenamtler*innen auszulassen, die nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben, ist für uns nicht akzeptabel. 

 

Insbesondere Fritz  Benzing hat mit viel Engagement, Zeit und Leidenschaft die Veranstaltung organisiert und alle wesentlichen Punkte im Team abgestimmt. Wir erleben ihn als einen sehr integren Menschen. Er genießt unser volles Vertrauen. 

 

Die Nominierungsveranstaltung findet morgen, am 19. September 2020, um 15:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Ludwigsburg-Oßweil statt.

 

Zwischenzeitlich hat Edda Bühler vom OV Kornwestheim erklärt, gemeinsam mit Sarah Das vom OV Ludwigsburg zu kandidieren, somit gibt es aktuell weiterhin zwei Bewerber*innen für den WK Ludwigsburg und ihr hat weiterhin eine Auswahl!

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele von euch morgen an der Nominierungsveranstaltung teilnehmen und die Wahlmöglichkeit ausschöpfen würden.

 

Viele grüne Grüße

Euer Kreisvorstand

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